Nisos Tilos

Am Dienstag haben wir ein Auto gemietet und die Insel Tilos damit befahren. Da der Tank leer war mussten wir zuerst zur einzigen Tankstelle fahren und Benzin tanken. Aber Achtung, die Tankstelle schliesst um 14 Uhr wurde Christian ermahnt, und tanken für 10 Euro reicht völlig aus. Da könnt ihr euch vorstellen wie gross diese Insel ist. 

Im Ernst, wenn wir 20 Km gefahren sind ist es viel 😀 und so hat der Vermieter auch gleich wieder etwas Benzin im Tank für seine privaten Fahrten.

Zuerst fuhren wir nach Megalo Chorio wo wir uns das Elefantenmuseum ansehen wollten. In der Charkadio Höhle hat man bei Ausgrabungen 1971 die Knochen von Zwergelefanten entdeckt. Diese waren nur etwa 1.20m gross und lebten bis vor 10’000 Jahren in dieser Gegend. Da der Wasserspiegel des Mittelmeers zu dieser Zeit noch 120m weiter unten lag, waren viele Inseln miteinander verbunden und die Elefanten konnten hierher einwandern.

Ronja beim „Cache“

Nach einer Stärkung in der Taverne in Agios Antonios, wo wir noch einen Cache fanden, fuhren wir in die Nähe von Mikro Chorio und wanderten zu der verlassenen Stadt. Hier streiften wir durch die verlassenen und verfallenen Häuser und stellten uns das Leben vor rund siebzig Jahren vor. Die kleinen an den Hang gebauten Häuschen hatten allesamt einen einzigen Raum mit Kamin und Feuerstelle und wahrscheinlich Platz zum Schlafen. Nach dem zweiten Weltkrieg sind auch die letzten Bewohner weggezogen und viele haben sich in Livadia, dem Hauptort von Tilos niedergelassen.

Auf dem Weg nach Mikro Chorio

 

 

Mikro Chorio

Am Mittwoch hat an der äusseren Mohle ein Baggerschiff angelegt, und den ganzen Tag fuhren Lastwagen vor welche mit Sand und Kies beladen wurden. Der Marinero hat uns darüber informiert, dass dieses den Sand für die Baustelle mit den Windrädern liefere. Tilos nehme endlich den Bau der Windkraft Anlage für die unabhängige Energieversorgung in Angriff. Momentan wird die Elektrizität noch über Unterwasserkabel von Kos geliefert.

Baggerschiff

Heute werden wir Tilos verlassen. Wir können verstehen, dass man hierhin immer wieder gerne segelt und länger verweilt, wenn man in diesem Gebiet unterwegs ist. Auch wir haben uns in Livadia sehr wohl gefühlt und kommen vielleicht wieder. 

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