Milos – Kythnos – Aegina 1.5.-3.5.18

Von Milos fahren wir zur Insel Kythnos, wo wir eine Nacht vor Anker verbringen. Da die Führungsschiene unseres Grosssegels am Mast, welches im Baum aufgerollt wird, sich nicht mehr mit dem Segel bewegt, scheut Christian keine Mühen und klettert auch vor Anker in den Mast. Er spritzt alles mit WD40 ein und montiert neue Muttern wo die alten fehlen. Die Drohne von Roman hält die Kletterpartie auf Bildern fest. Anschliessend geht die Führungsschiene wieder mit dem Grosssegel in den Wind.

Reparatur Führungsschiene des Grosssegels am Mast vor Anker

 

weitere Luftaufnahme

 

Sanddüne zwischen Kythnos und Louka, auf beiden Seiten kann man vor Anker gehen

Von der Insel Kythnos segeln wir zur Insel Aegina mit einem Zwischenhalt bei der unbewohnten Insel Georgios. Da es Wind zum Land hin hat und starken Wellengang, entschliessen wir uns, nicht zu ankern. Ronja geniesst dort den Spaziergang mit Roman und Christian, während ich mit dem Schiff an Ort bleibe.  Auf dieser Überfahrt ist unsere RONJA endlich wieder einmal ein Segelschiff, auch wenn es nicht allzu viel Wind hat. Roman wagt einen Flug mit seiner Drohne vom bewegten Schiff aus und macht super Bilder und Videos aus der Luft. Zum Schluss wird es noch ein wenig brenzlig mit der Landung der Drohne, aber es geht dann alles gut.

RONJA unter Segel

 

und noch im Gegenlicht

Auf der Insel Aegina fahren wir zuerst die nordöstliche Bucht bei Agia Marina an, wo wir ankern wollen. Leider rollt die Welle hier so stark, dass wir uns entschliessen, weiter zu fahren. Im Südwesten der Insel finden wir dann einen gut geschützten Platz in Perdika, wo wir römisch-katholisch mit Anker diese Saison zum ersten Mal anlegen. Wir geniessen ein vorzügliches Mahl in einer nahegelegenen Taverne.

Am Donnerstag Morgen legen wir dann noch die restlichen Meilen zurück bis zum Stadthafen von Aegina. Hier machen wir gemeinsam mit Roman zum letzten Mal fest. Am Samstag Morgen wird er von hier die Fähre nach Athen nehmen und nach Hause fliegen. Schnell ist die gemeinsame Zeit mit unserem Sohn vorbei gegangen, und wir vermissen ihn jetzt schon.

 

 

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