Karpathos – Symi

Am 24. Mai haben wir die Marina in Karpathos verlassen und unter Segeln nach 5 Stunden eine Bucht am südlichen Zipfel von Rhodos erreicht wo wir den Anker fallen liessen.

Bucht im Süden von Rhodos

Auf der Halbinsel Prassonisi konnten wir am nächsten Morgen nach einer schaukeligen Nacht 4 Verstecke (Geocaches) jagen. Danach fuhren wir am frühen Nachmittag nach Chalki (Halki). Auch hier haben wir mit einem rechten Fussmarsch einen cache hoch oben bei der alten Burg geloggt, obwohl der Fels unter dem er liegt nicht mehr erreichbar ist. Es hat inzwischen einen Zaun damit niemand herunterfällt. Aber da wir die Strapazen des Aufstiegs auf uns genommen haben, dachten wir, dass wir den wohl schon einloggen dürfen.

Die Burg auf Chalki von unten

Blick auf Chalki von oben

In Chalki bauen sie jeweils von Mai bis September einen Schwimmsteg auf. An diesem haben wir mit Heck voran und Buganker festgemacht.

Chalki aus unserem „Wohnzimmerfenster“

Die erste Nacht war ruhig. Wegen Gewitter beschlossen wir länger zu bleiben, die Nächte wurden dann jedoch so unruhig und schaukelig, dass wir am 28. Mai beschlossen, uns nach Symi aufzumachen. Leider wieder unter Motor und Segelunterstützung trafen wir nach gut 5 Std. in der Bucht Pedi vor der Stadt Symi ein und hier liegen wir nun wieder seitwärts an einer alten Mohle. Es hat sehr viele Segelschiffe hier vor Anker und man merkt gut, dass die Saison nun so langsam beginnt. Bis jetzt scheint nur das Wetter nicht so recht zu wissen, was es will. Es ist oft sehr wechselhaft und wir hatten bereits einige Gewitter. Auf Kreta wurde es sogar richtig kühl. Mal sehen, was dieser Sommer noch für Überraschungen bereit hält.

Wir haben beschlossen, Griechenland für kurze Zeit zu verlassen. Heute haben wir in Symi ausklariert, wir mussten zur Passkontrolle, zum Zollbüro und dann zur Hafenpolizei, in dieser Reihenfolge. Morgen fahren wir nach Bozburun in die Türkey. Bei unserer Wiedereinklarierung in Griechenland können wir dann ein neues Transitlog für unser Schiff kaufen, mit diesem darf dann RONJA wieder 18 Monate in griechischem Gewässer verweilen. Dieses Problem wäre dann für die nächste Zeit wieder gelöst. 

 

 

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